Bilder Fraser Island

Sonntag, 23.03.2014

Fraser Island and other News ...

Sonntag, 23.03.2014

Juhu!!! Jetzt hab ich endlich mal wieder Zeit und Motivation gefunden, euch über mein letztes größeres Erlebnis zu berichten. 

Die Fraser Island Tour!
Mein Morgen startete relativ früh gegen 7 Uhr. Hm.. was mitnehmen füreine 2 Tages Camping Tour? Ich packte das ein, was ich für nötig hielt, was im Endeffekt doch deutlich mehr was als gedacht. Jo musste sich mal wieder ein Lachen verkneifen und fragte mich, ob ich wirklich nur für eine Nacht wegbleiben würde. Nach dem Frühstück machte ich mich dann auf dem Weg zum Pick up Point. Wo der Bus oder was auch immer mich abholen sollte. Amber sollte schon 20 min früher in Caloundraeingesammelt werden. 

Ich wartete und wartete ........ und dann schrieb ich Amber, ob sie überhaupt schon abgeholt worden war.Diese war jedoch auch noch nicht eingesammelt worden und ich dachte mir nur, da hast du aber eine tolle Tour gebucht!

Nach über 30 min Verspätung wurde dann auch ich abgeholt. Hm.. wie beschreibe ich das Gefährt denn am besten. Es war kein Bus wie erwartet und es war kein normales Auto. Es war ein Geländewagen, in welchen 8 Leute auf Bänken Platz fanden. Ich wusste ja, dass man für deine Fraser Tour besondere Geländewagen brauchte. Da Fraser die größte Sandinsel der Welt ist und man mit normalen Autos nur im Sand stecken bleiben würde, aber ich hatte gehofft das uns ein kleiner Geländebus abholen würde. Diesen hatte ich zuvor im Internet gesehen. Pustekuchen.... 
Naja Amber und ich versuchten das Beste daraus zu machen, was am Anfang noch ganz gut klappte, aber nach über einer Stunde Fahrt immer schwerer wurde. Das Problem war, dass diese Bänke so unbequem waren, dass jedem nach 5 Minuten eine Pobacke eingeschlafen war. Wir hatten ja nur noch 2 1/2 Stunden vor uns. Auch alle anderen, die mit uns unterwegs waren, schienen das gleiche Problem zu haben. Keiner war wirklich in der Lage ein Gespräch anzufangen. Das Wetter machte es übrigens auch nicht besser. REGEN! Erst machte ich mir sorgen, da wir so viel Geld für diese Tour bezahlt hatten und alles im Regen erleben sollten? Dann rief ich mir jedoch wieder ins Gedächtnis, dass ich nicht in Deutschland sonder in Australien war.
Das bedeutet, das Wetter konnte sich in kurzer Zeit von starken Regen zum strahlenden Sonnenschein verändern. Wir gaben die Hoffnung also nicht auf. 

Am Überquerpunkt angekommen, sahen wir die riesen Sandinsel, aber leider noch von Regenwolken überdeckt. Wir hatten auf dem Weg über den Sand schon einmal einen ersten Eindruck davon bekommen, wie unsere Fahrt auf der Sandinsel wohl aussehen würde. Um nicht im Sand stecken zu bleiben, musste unser Führer immer wieder Zickzack fahren.Der Sand unter den Rädern eines solchen Autos fühlt sich aber sowieso grundsätzlich wie 1000000... Huppel und Hügel an. Jeder stieg aus dem Gefährt aus streckte und reckte sich und dann fuhren wir auf eine kleine Autofähre, welche uns auf der Insel absetzte.

Dort angekommen ging die huppelige Fahrt erst richtig los. Der Regen prasselte auf die schreiben und ich fühlte mich einfach nur veräppelt.Unser Tourführer erzählte uns einiges über die Insel und ihre Geschichte und machte uns Mut, dass das Wetter bald besser werden würde.Während der fahrt zu einem uralten Frack, lernten wir auch alle anderen kennen. Ein Pärchen aus Melbourne und 3 Jungs aus der Schweiz. 

Nach einer langen Fahrt und vielen Huppeln weiter kamen wir am Frack an und tatsächlich die ersten Sonnenstrahlen kämpften sich durch die Wolken und nach einigen Minuten hatten wir einfach nur perfektes Wetter und strahlend blaues Meer, welches wir jedoch nicht als Erfrischungsmöglichkeit nutzten, da viele Haie ganz nah an der Küste lebten.

Der Tag wurde besser und besser. Wir betrachteten das Frack aus der Nähe. Das Besondere daran ist, dass man nur das erste Stockwerk sehen kann. Alle weiteren drei Stockwerke sind mit der Zeit im Sand versunken. 

Danach sehnten sich alle nach einer Abkühlung und unser nächster Halt, war glücklicherweise ein kleiner Fluss. Dass besondere an allen Flüssen und Seen auf der Insel ist, dass mit Trinkwasser gefüllt sind, das bedeutet, dass sich das Trinkwasser durch den Sand nach oben drückt.Wir bewunderten die tollen Bäume und Pflanzen um den Fluss und sprangen dann selber ihnen. Eine wirkliche Abkühlung!

Als Nächstes Stand eine 45-min-Wanderung auf dem Plan welche uns zu einem der tollen Seen fühlen sollte. Es war total warm und 45 min zogen sich in die Länge. Natürlich war die Natur wie immer wunderschön aber nach 30 min war ich einfach nur durchgeschwitzt haha. Kurz bevor wir unser Ziel errichten, durchquerten wir eine kleine Wüste, was ich wirklich erstaunlich fand. Überall Bäume und Pflanzen und auf einmal nur noch Sand. Wir konnten einige Farbunterschiede im Sand bewundern und sprangen dann einige Sandhügel herunter, um zum erfrischenden See zu gelangen. Dort gab es kleine Fische, die sich von den Hautresten anderer Lebewesen ernähren. Wenn man sich also ans Ufer legt und einige Minuten wartet, bekommt man eine Spabehandlung umsonst.Die kleinen Fische picken die alten Hautfetzen ab, was sich jedoch wie kitzeln anfühlt. 

Nachdem wir unseren Weg zurück zum Strand gemacht hatten, ging es zu unserm Camp. Für Amber und mich das erste Mal richtig Campen. Das konnte doch nicht so schlimm sein oder???? 
Hm... als ich unser Zelt sah, es öffnete und mir einfach nur Mock-Gestankin die Lungen stieß und ich in Ambers Gesicht den gleichen Schock erblickte, wusste ich, dass die Nacht nicht die angenehmste werden konnte. Natürlich so schlau, wie wir fahren, brachten wir nicht unsere eigenen Schlafsäcke mit. SCHADE! Die Schlafsäcke, die wir erhielten, waren gefühlte 1000 Jahre alt stanken nach schweiß und sonst was. Wir sprühten unser Zelt und die Schlafsäcke mit Ambers Parfüm voll und hofften, dass es uns nach einer warmen Dusche besser ging. Mit einem reinen Gefühl begaben wir uns zum Abendbrot. 
Es gab Hamburger und unser Guide spielte Gitarre und sang. Ach ja das hört sich doch nach einem entspannenden Abend an. Das einzige Problem war, dass er leider nicht singen konnte. Er versuchte sein Bestes aber es war echt schlecht haha. Wir versuchten unser Glück mit der Ziamonikawas das ganze jedoch nur noch schlimmer klingen lies. Gegen 24 Uhr beendeten wir unseren schiefen Gesang und begaben uns in die Zelte.Juhu ich versuchte mich einfach nur nicht zu bewegen und einzuschlafen.Leider wachte ich genauso wie Amber jede 2 Stunden auf. Um 4 Uhr morgens hatte ich das Gefühl, das kein bisschen frische Luft mehr im Zelt übrig war und ich rannte aus dem Zelt, um die kühle Morgenluft für einige Minuten einzuatmen. Haha was für eine Nacht...
Wir frühstückten und begaben uns dann auf eine einstündige Huppel-Fahrtins Innere der Insel, wo wir den Regenwald bewunderten und zum berühmten Lake Mckenzie fuhren. Es war einfach nur wunderschön. Der Tourguide fing verbotener weise zwei Schildkröten, die wir bewundern konnten und jeder machte am Ende total coole Sprungbilder. 
Nachdem wir alle im Lake geschwommen waren und die Sonne genossen hatten, mussten wir auch schon wieder den Rückweg antreten. 

Alles in allem eine schöne Tour, aber vielleicht etwas zu teuer für die Campingausstattung haha. Für das nächste Mal weiß ich: Bringe deinen eigenen Schlafsack und dein eigenes Kissen mit haha.

 

Die Fraser Tour war mein letzers größeres Erlebnis. Was gibt es denn sonst noch so zu erzählen. 
Ich nehme seit 2 Wochen Surfunterricht. Ich hab schon einige Male auf dem Board gestanden und ich muss sagen es macht echt spaß:). Auch in der Englischschule lerne ich einiges Neues und versuche meine Grammatik zu verbessern. 10 Wochen sind fast vorbei, aber glaubt mir ich habe genug Material, um auch danach noch weiter an meinem Englisch zu feilen ;).

Noch etwas mehr als einen Monat und dann beginnt auch für mich das Reisen. 

Ich habe eine 7-Tages-Tour in Neuseeland gebucht. Ich werde 7 Tage lang die Nordinsel von Auckland nach Wellington bereisen. Bevor die Tour startet, besuche ich Mara für 2 Tage in Auckland und mit etwas Glück sehe ich sogar Chrissi, die zur gleichen Zeit bei Mara ist. Danach fliege ich zurück und Addi kommt für drei Wochen nach Australien und wir starten unsere Reise nach Cairns.

Ich kann jetzt schon sagen, dass ich tolle Erfahrungen gesammelt habe und dass mir meine Gastfamilie sehr ans Herz gewachsen ist. Ich sehne mich jedoch langsam nach dem Reisen und nach meinen Freunden und meiner Familie.

Bis bald viele warme Grüße nach Australien, Neuseeland, Afrika und Deutschland

Eure Jana :)

 

PS: Bilder kommen später. Das hochladen dauert immer sehr lange :)

Bilder Australia Day and Australia Zoo

Freitag, 28.02.2014

Australia Day and Australia Zoo

Donnerstag, 27.02.2014

Hallo ihr Lieben!
Auch ich habe mich endlich einmal aufgerafft. Erst habe ich gedacht ach da gibt es nicht viel zu erzählen. Der Alltag ist eingekehrt und so wirklich viel erlebt habe ich nicht. Ich habe immer mal wieder etwas Heimweh, was vorherzusehen war, wenn man eine so lange Zeit von zu Hause weg ist, meine Familie ist super wie immer und der Englischunterricht zeigt auch mehr und mehr seine Wirkung.

 Aber da gibt es doch zwei Dinge, von denen es sich zu berichten lohnt.

 
Zum einen the Australia Day ( 26.01.2014) alle stolzen Australier feiern diesen Tag am Strand oder im Park mit einem traditionellen BBQ und ganz vielen Pies. Das wollte ich natürlich nicht verpassen. Aber warum feiert man denn eigentlich diesen Tag. Ganz einfach Australien wurde long long ago an diesem Tag entdeckt. 
Ich plante mit Marlene einem dänischen Au Pair nach Mooloolaba zu fahren, um dort am Strand mit vielen anderen zu feiern und uns die traditionellen Wettbewerbe wie Flip Flop werfen und Wettessen anzusehen. .... leider sagte mir Marlene kurzfristig ab, sodass ich einen Abend zu vor nichts geplant hatte. Alle anderen hatten ihre Planung abgeschlossen und fuhren nach Brisbane oder verbrachten den Tag mit ihren Gastfamilien.Etwas deprimierend für mich.Doch das Glück meinte es gut mit mir. Am selben Abend erhielt ich zwei Nachrichten von neuen Au Pairs die ebenfalls noch nichts geplant hatten. Wir planten einen Trip nach Noosa und auch ich konnte dem Tag fröhlich entgegensehen. Am nächsten Morgen wollte ich Jo freudig erzählen, dass sich doch etwas ergeben hat und sie strahlte mich ebenfalls freudig an. Lieb wie Jo ist hat sie sich einen kleinen Wettbewerb für mich ausgedacht um die australischen Sitten und Bräuche besser kennenzulernen. Ich erhielt eine lange Listen mit Dingen, die ich zu erledigen hatte. Eigentlich wollten Jo und die Kinder diese mit mir Abarbeiten aber da ich ja verabredet war versprach ich so viele Punkte wie möglich von meiner Liste abzuarbeiten und Beweisfotos und Videos zu machen. 
Mein Frühstück startete ich mit Traditionellen Weet Bix und einem echt widerlichen Vegemite-SandwitchAlles in allen ein echt australisches Frühstück. Was an diesem Tag auch nicht fehlen durfte, ist der cooleCowboyhut den ihr auf einigen Bildern finden werdet(Sehr schön in Rosa ;) ) Nachdem ich alles gepackt hatte startet ich meinen Trip nach Noosaund sammelte Marie, aus Deutschland und Anna aus Amerika ein. Es stelle sich heraus, dass beide supernett waren. Wir verbrachten den größten Teil des Tages am Strand wo wir noch einige andre Au Pairs aus Noosa trafen.Ich vergaß natürlich nicht meine Liste abzuarbeiten, so gab es zum Lunch einen warmen Pie mit ganz viel Soße und einen leckeren Lamington zum Nachtisch.Was natürlich an einem solchen Tag auch nicht fehlen durfte war die Australische Hymne, die ich natürlich lauthals singen musste. Am Abend gab es mexikanische Taccos und dann ging es wieder ab nach Hause. Alles in allem ein gelungener und schöner Tag. 

Bilder folgen wie immer ;)...

Ach ja da war doch noch etwas zu berichten.
The Australia Zoo!!! Ein wirklich toller Tag!
Wie viele von euch bestimmt wissen, bin ich ein großer Fan von Tieren also war der Besuch im Australia Zoo genau das richtige für mich. Von farbenfrohen Vögeln aller Art und Größe bis zu Krokodilen und Alligatoren war wirklich fast jedes Tier zu bewundern. Riesen Schildkröten, Wombats, Schlangen, Kangaroos und Koalas zeigten sich in voller Pracht. Ich war einfach nur begeistert. Am besten fand ich den Kangaroo- Park, wo man diese wundervollen Tiere streichen und fotografieren kann. Mein Foto mit einem Koala auf dem Arm war natürlich auch ein echtes Highlight. Jeder der nach Australien kommt sollte diesen Zoo gesehen haben, einfach der Hammer. Eine super schöne Erinnerung an meine Zeit ins Australien. Bilder folgen auch hier. 

Ich hoffe euch geht es allen gut und ich verspreche, dass ich ganz bald wieder einen Eintrag schreiben werde. Dieses Wochenende fahre ich nämlich endlich zu den Fraser Islands :). Da habe ich euch bestimmt einiges zu berichten....
Liebe Grüße nach Deutschland, Australien, Neuseeland und Afrika :) eure Jana  
 

Bilder :)

Freitag, 17.01.2014

Hot x-mas, New Years Eve in Brisbane and a very nice family-weekend

Freitag, 10.01.2014

Juhu ich lebe noch und ich habe einiges zu berichten.

Am Besten fange ich mal mit dem ungewöhnlichen aber schönen Weihnachtsfest an. Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, feiern die Australier Weihnachten nicht am 24 Dezember sonst an 25 Dezember und das den ganzen Tag! Der 24 Dezember war hier in Australien also ein ganz normaler Arbeitstag. Abends gingen dann jedoch die Vorbereitungen los.Sahsika stellte Wasser und Möhren für die Rentiere in den Vorgarten und Cookies und Milch für Santa unter den Weihnachtsbaum und Jo, Steve und ich starteten den Geschenkeverpackrun.
100te an Geschenken für die Kinder und die ganze Familie mussten verpackt werden, Fahrräder, Roller und ein Trampolin aufgebaut werden und Karten geschrieben werden. Wir fleißigen Wichtel arbeiteten bis 23 Uhr in der Nacht und dann war das Werk vollbracht. Ein Weihnachtsbaum voller Geschenke, die Milch und die Cookies verspeist und angekaute Möhren im Vorgarten zurückgelassen. Danach konnten auch wir schlafen gehen, um dann um 5 Uhr morgens von den Kindern geweckt zu werden, welche Ihre Geschenke öffnen wollten.
Jeder packte seine Geschenke aus und auch ich hatte Grund zu Freude, da einen Tag vorher ein großes Paket aus Deutschland eingetroffen war.Nach der Bescherung begannen die Vorbereitungen für die Leckereien, welche den ganzen Tag über verspeist werden sollte. Von Kuchen und Muffins bis zu Salaten und Braten war alles zu finden. Zur Mittagszeit traf dann die ganze Familie ein. Die Geschwister und Eltern von Jo mit Kindern, sowie Steves Bruder und Mutter. Wir hatten also ein volles Haus und der Schmaus konnte beginnen.
Zur Bespaßung erhielt jeder ein Pompom. Dies ist ein kleines Päckchen, was wie ein Bonbon verpackt ist. Man selber und der Sitznachbar zieht jeweils an einem Ende, bis das Päckchen aufplatzt. Jeder bekommt eine kleine Überraschung, einen lustigen Spruch und einen Krone, die er aufsetzen muss. Das sollten wir in Deutschland auch einführen sehr spaßig:). 
Nachdem sich alle den Bauch vollgeschlagen hatten, war es Zeit für eine Abkühlung im Pool. Die ganze Familie von jung bis alt sprang in den Pool und genoss den Nachmittag zusammen. Ich kann euch sagen, dass mein Weihnachtsgefühl ausblieb bei der Hitze und Weihnachten im Pool. Alles in allem war es jedoch eine tolle Erfahrung Weihnachten am 25. Dezember und im warmen zu feiern.

 

Nach Weihnachten kommt Sylvester und da hatte ich es nun wirklich nicht leicht. Alle Au Pairs in meinem Umfeld hatten schon lange bevor ich angereist bin Pläne für diesen Abend. Viele sind nach Sydney gereist oder haben an der Gold Coast gefeiert. Eigentlich wollte ich Sylvester zusammen mit Marlene und ihrem australischen Kumpel in Brisbane feiern. Am Ende sollte dies aber eine Feier an der Gold Coast im 5 Sterne Appartement mit 7 Jungen sein, was mir dann doch etwas merkwürdig vorkam, sodass ich absagte, dann jedoch alleine da stand. Ich postete also am 30 Dezember in die Sunshine Coast - Au Pair -Gruppe, ob noch andere Au Pairs keine Pläne hatten und schwubs hatte ich 3 andere Au Pair kennengelernt. Wir beschlossen uns das Feuerwerk in Brisbane ansehen zu wollen und ruckizucki war auch ein Hostel gebucht. 

Im Zug lernten wir uns dann alle erst einmal kennen. Was ein wunder wir waren natürlich alle deutsche. Das ist eine Sache die mich in Australien wirklich stört fast jedes Au Pair und jeder Backpacker die man kennenlernt kommen aus Deutschland. Auch in unserem Hostel fanden wir schnell deutsche Freunde, welche uns zum Feuerwerk begleiteten und uns einen coolen Club zeigten, in welchem wir bis morgens um 5 tanzten.
Am Ende kann also auch ich sagen, ich hatte ein spaßiges Silvester...

Wieder zu Hause angekommen, berichtete mir meine Gastfamilie, dass ein Wochenendurlaub in Planung sei, und dass ich herzlich eingeladen sei, sie zu begleiten. Ich freute mich und sagte natürlich sofort zu. Unser Trip ging an die Gold Coast, wo wir 3 Fun Parks besuchten. Da man mit drei Kindern einiges an Gepäck uns Spielsachen mitzunehmen hat, beschlossen wir, dass ich mit meinem eigenen Auto zur Gold Coast fahren sollte. Unsere Fahrt verlief anfangs einwandfrei. Ich fuhr die meiste Zeit hinter ihrem Auto her, doch dann passierte es. Steve wechselte die Spuren rasend schnell, sodass ich sie aus den Augen verlor und nur noch sah, wie ihr Auto am Seitenstreifen anhielt. Ich fuhr weiter und hatte natürlich keine Ahnung, wo ich hinmusste, also folgte ich den Schildern, welche einige Funparks ausschilderten. 
Dort angekommen freute ich mich über einen super Parkplatz und suchte die nächste Toilette auf, welche ich dringend benötigte. Ich schreib Jo, dass ich am Eingang auf sie wartete, wunderte mich jedoch nach einiger Zeit in der 41C heißen Sonne, wo sie wohl blieben. Danach erhielt ich einen Anruf von Steve, dass ich bei den falschen Funparks sei. Juhu und wieder zurück ins heiße Auto. Glücklicherweise lagen die anderen Funparks nur 10 min entfernt. Dort angekommen freute ich mich auf den FunparkWet and Wild, welcher sich nach Spaß und Erfrischung anhörte. 

Am Eingang angekommen realisierte ich jedoch, dass die Sommerferien nicht nur uns hergelockt hatten. Es war gerammelt voll und mehr als heiß. Jo die versucht hatte einen schattigen Platz für sich und das Baby zu finden, hatte sich in einem kleinen Garten zwischen den Gehwegen niedergelassen. Wir anderen ließen uns in den nächsten Pool fallen, um uns zu erfrischen. Es erwies sich jedoch schwer mit einem 2 jährigen und einem 6 jährigen Mädchen, den Park zu erkunden, da überall Wartezeiten von über einer Stunde angezeigt wurden. Nach 2 Stunden verließen wir dann in völliger Hecktick den Park, da die Hitze besonders dem Baby zu schaffen machte.
Wir fuhren in unser Appartement, wo wir feststellten, dass es einige kleinere Probleme mit der Unterbringung gab. Ich sollte auf einem Schlafsofa im Wohnzimmer schlafen und mir ein Bad mit den Kindern teilen, welches jedoch an das Kinderzimmer angeschlossen war, was bedeutet, dass ich das Kinderzimmer immer durchqueren musste, um das Bad nutzen zu können. Ich würde die Kinder abends und Nachts also immer Wecken. Weiterhin würden die Kinder jeden Morgen zwischen 5 und 6 Uhr aufwachen und mich wecken, da ich im Wohnbereich schlief.Alles in allem war die Wohnsituation also ehr unpassend. Nach der ersten Nacht war ich müde, da Ahnika zwei Mal aufgewacht war und ich den Eltern bescheid sagen musste, die ihr weinen im andern Zimmer nicht hören konnten und ich hatte Rückenschmerzen, da das Sofa mehr als unbequem war. 
Der Tag in der Seaworld machte das Ganze jedoch fast wieder gut. Wir sahen eine tolle Seelöwen- und Delfinshow, sowie einen Eisbären, Pinguine und Rochen. Außerdem fuhren Sahskia, Steve und ich in einer Wasserachterbahn. Am Abend hatten gingen wir in einem Restaurant essen, da Steve seinen Geburtstag zu feiern hatte. Der darauf folgende Tag sollte in der Movieworld verbracht werden.
Dort angekommen stellten wir alle fest, dass dieser Funpark der absolut beste war. Von Badman bis Tweety waren alle Schauspieler vertreten. Wir fuhren in einigen Achterbahnen und beschlossen an einem andern Wochenende noch einmal ohne Ahnika und Grayson wieder zu kommen, um die größeren Achterbahnen testen zu können. Das Tolle ist nämlich, dass wir alle in 6 Monatsticket haben und so oft wieder kommen können wie wir wollen. 
Am nächsten Tag packten wir unsere Sachen und traten den Heimweg an.
Ich kann nur sagen, dass ich ganz bestimmt noch einmal zurückkommen werde, um die riesigen Achterbahnen und Rutschen auszutesten :) ...
Bilder folgen bald...
Ganz liebe Grüße nach Deutschland, Australien, Neuseeland und Afrika
eure Jana ... 
 
 

Hier die Bilder :)

Sonntag, 15.12.2013

Pool-Party und Surfers Paradise

Dienstag, 10.12.2013

Halli Hallo !

Ja ich bin es wirklich. Es tut mir sehr leid, dass ich so lange nicht geschrieben habe, aber in den letzten Wochen, ist bis auf letztes Wochenende, nichts wirklich Erzählenswertes geschehen. 

Die Wochen vergehen wie im Flug und wenn nicht gerade jemand in eine Weihnachtskugel, statt in einen Muffin beißt oder in den fünf Minuten, in denen er keine Windel anhat, ins Wohnzimmer puhhhtttt....Ahnika!!!) gehen die Tage ihren geregelten Lauf. 

Ein Highlight der letzten Wochen war die Tanzshow von Sahsika, welche geschlagene 4 Stunden dauerte. Von kleinen 2-3 jährigen Schmetterlingen bis zu Michel Jacksons in unserem Alter war alles vertreten. Die Kategorien waren Ballett, Jass, Stepp, Hip Hop und Akrobatik. Jeder Tanz war individuell und die Kostüme perfekt.
Sahskia hatte mit ihren frisch gewordenen 6 Jahren eine super Köperspannung. Unglaublich, wie lernfähig all die kleinen Kinder sind. Eine wirklich gelungene Tanzshow!

Am darauf folgenden Tag fand die coolste Meerjungfrauen-Pool-Party der Welt statt. Sahskia hatte 6 ihrer engsten Freundinnen eingeladen, um mit ihnen ihren Geburtstag zu feiern. Das Haus füllte sich ab 13 Uhr mit allen Müttern, Mädchen und Geschwistern. Es gab viele kleine Leckereien, aber der HAMMER war die Geburtstagstorte, welche von der Nachbarin kreiert wurde. Die schönste und gleichzeitig leckerste Torte meines Lebens (Bilder folgen). Normalerweise wird für solche Torten extrem viel Marzipan verwendet, was ich überhaupt nicht mag. Die Torte bestand jedoch größten Teils aus Zuckerguss und ganz viel Schokolade. JAAAA eine Kalorienbombe!! Man konnte wirklich nicht mehr als ein kleines Stück essen, anderenfalls erlitt man einen Zuckerschock ;).Nachdem die Mädels im Pool geplanscht hatten, stürzte sie sich auf die Süßigkeiten und den Kuchen. Wir spielten einige Spiele und dann war der ganze Spaß auch schon vorbei. Das Aufräumen ging wirklich sehr schnell, da alle Mütter mithalfen. ( Wirklich sehr nett :) ) Am Ende waren alle glücklich und Sahsika hatte eine tolle Party.

Nun möchte ich zu meinem ersten größeren Wochenendausflug kommen. 
Surfers Paradise!

Am Freitagmorgen ging es also los. Ich fuhr mit Annika aus Coolum mit dem Zug nach Brisbane. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung und einer kostenlosen Fahrt mit der Fähre, kamen wir am Abend bei Marthe, einem anderen Deutschen Au Pair, an. Wir übernachteten bei ihr und fuhren am nächsten Tag zusammen in Richtung Surfers ParadiseNach einer Stunde Fahrt kamen wir in unserem Hostel an, was von den beiden Mädels als gut befunden wurde, da es sogar einen Pool besaß. (Ich hatte es ausgewählt und gebucht). Da wir noch nicht einchecken konnte, begaben wir uns auf den Weg in die Innenstadt um uns etwas umzusehen, das Highlight in Surfers Paradise ist der Skypoint. 
Mit 270 Metern und dem schnellsten Fahrstuhl Australiens das höchste Gebäude der Stadt. Oben angekommen hat man eine 360-C-Aussicht über die Stadt. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Ich habe einige wirklich tolle Bilder gemacht:). 

Zurück im Hostel mussten wir noch 15 Minuten warten, bis wir einchecken konnten. Während des Wartens wurde uns von einer Partytour berichtet, welche am selbigen Abend stattfinden sollte. Man Besuche 4 Clubs und bekomme in jeden Club ein Freigetränk umsonst. Alles für nur $30. Wir schlugen zu und meldeten uns an. Ich nahm den Informationszettel sicherheitshalber mit, um mit den Mädels zu schauen, welche Clubs uns wohl erwarteten. Im Zimmer angekommen, stellten wir fest, dass noch ein weiteres Mädchen in diesem wohnte, da wir ein 4-Bett-Zimmer gebrucht hatten. 
Glücklicherweise war die so gut wie nie im Zimmer und nahm ebenfalls an der Partytour teil, sodass wir uns keine Sorgen machen mussten, sie mitten in der Nacht zu wecken.

Gerade im Zimmer angekommen klopfte es an der Tür und ein hübscher, braun gebrannter Blondie stand vor mir und fragte nach einer Jana. 
Ich erklärte ihm, dass diese vor ihm stand und was ein Wunder er sprach natürlich deutsch, so wie fast alle Backpacker und Au Pairs die man in Australien trifft. Er erklärte mir, dass er den Infozettel zurückbrächte, da sie nur dieses einen hätten und dass man super gut im Vapiano essen gehen könne, wo er zufällig auch arbeitete. Annika die Einzige von uns die Single ist, freute sich sehr über den netten Anblick und schlug vor am Abend dort essen zu gehen.
Wir trafen noch einen weiteren sehr netten jungen Mann natürlich auch deutsch, der uns fragte, ob wir zufällig am nächsten Tag nach Brisbane fuhren. Das taten wir und so kam es, dass dieser auf dem Rückweg mit im Auto saß, aber dazu später mehr.
Den Nachmittag verbrachten wir damit, etwas durch die Stadt zu bummeln. Annika und Marthe fanden ein schönes weißes Kleid und ich fand ein paar neue Flip Flops. Danach aßen wir im Vapiano, wo wir den netten jungen Mann wieder trafen. Als Nachtisch gönnte ich mir eine Kugel Ben and Jerrys Eis. Unglaublich es gab wirklich einen Laden nur mit Benand Jerrys Eis. Ein Traum! Im Hostel angekommen machten wir uns für den Abend fertig, welche um 8.30 pm beginne sollte. Natürlich tat er das nicht, da die Australier es nicht wirklich so mit der Pünktlichkeit haben. Um 9.45 pm startete unsere Tour mit dem Bus, welcher wirklich extrem unnötig war, da wir nur 2 Straßen damit fuhren, um in der Partymeile anzukommen.
Im ersten Club angekommen, mussten Marthe und ich jedoch erstmal darum bangen, ob wir überhaupt in den Club gelassen wurden, da deutsche Touristen normalerweise ihren Reisepass vorzeigen mussten, den wir beide jedoch nicht mit auf unseren Wochenendtrip genommen hatten.Wir zeigten unseren internationalen Führerschein vor und hatten unerwartet keine Probleme. Die Musik war super und der kostenlose Drink so gut wie alkoholfrei haha. Nach einer Stunde ging es auch schon in den nächsten Club, welcher als Biergarten bezeichnet wurde. Es gab Live-Musikund Beer und die Stimmung war einfach super. Wir machten Bekanntschaft mit einigen deutschen und einem Neuseeländer welcher Marthe, welche übrigens einen Freund hat, seid, dem nicht mehr von der Seite wich.
Der darauf folgende Club hinterließ einen bleibenden Eindruck bei mir.Während ich einen Drink bestellte, wurde mir schlagartig klar, dass alle weiblichen Bedienungen in Dessous steckten. Alle hatten einen perfekten Körper und jede männliche Person in diesem Club starrte auf alles, was die Bedienung zu bieten hatte. Ich muss sagen, dass mich das sehr irritierte. Ich kann wirklich nicht verstehen, wie Mädchen in unserem alter solch einen Job machen können. Einfach nur erniedrigend. Diese Tatsache verringerte die immer bessere werdende Partystimmung jedoch keinesfalls. Wir tanzten, bis uns die Füße wehtaten und die Musik wurde besser und besser. Einige lustige Personen (Chinesen und Araber mit Turban) kreuzten unseren Weg und es wurde sich mit einem lustigenTanzmove begrüßt.
Der letzte Club hatte nicht mehr wirklich viel Abwechslung zu bieten, sodass wir nach 2 Stunden beschlossen, den 5-minütigen Heimweg anzutreten. 
Der morgen begann früh mit einem einfachen Frühstück um 9 Uhr.Danach wurden die Sachen gepackt und ausgecheckt. Der Plan für diesen Tag war ein gemütlicher Tag am Strand, bis der Heimweg um 4 Uhr angetreten wurde. Am wunderschönen Strand angekommen, wurden einige Bilder geschossen und danach wurde in der Sonne relaxt. Natürlich cremte ich mich mit Sonnschutzfaktor 50 + ein und das alle Stunde. Am Ende des Tages musste ich jedoch feststellen, dass auch das bei der starken Sonne in Australien nicht genügte. LEUTE ich hab den stärksten Sonnenbrand meines Lebens!!! AUA.
Nachdem wir alle Taschen im Auto verstaut hatten, kam der deutsche Backpacker hinzu, welcher Annikas Interesse geweckt hatte. Sie versuchte in der 1-Stunde-Autofahrt ein Gespräch aufzubauen, was jedoch nicht wirklich funktionieren wollte. Dies lag wahrscheinlich daran, dass dieser genau 0 Interesse an uns allen hatte, da er geschätzte 26-27 Jahre alt war und einfach nur schnell und günstig nach Brisbane kommen wollte. Er war immer höflich und nett aber ein wirkliches Interesse an Annika blieb leider aus. Nach einer weiteren 1.30 h fahrt von Brisbane nachLandbouraghVerabschiedete ich mich von Annika, welche noch zwei Stationen weiter fahren mussteDa Jo alleine mit den Kindern zu Hause war, konnte sie mich leider nicht vom Bahnhof abholen. 
 
Ich beschloss den Bus nach Mooloolaba zu nehmen und mir von dort aus ein Taxi zu bestellen. Ich stieg etwas aufgeregt in den Bus, wo ich den Busfahrer fragte, ob er mir bescheid sagen könne, wann ich aussteigen müsse. Dieser verstand mich jedoch nicht wirklich. Glücklicherweise taten dass jedoch einige der Fahrgäste. Ein Junge in meinem alter meinte, dass er an derselben Haltestelle aussteigen müsste und dass er mir bescheid sagen würde. Auch zwei weitere Frauen zeigten sich sehr hilfsbereit. Wir kamen alle ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass eine Frau an derSunshine Coast studierte und was ein wunder aus Deutschland genauer gesagt Frankfurt kam. Der Junge ( 24 Jahre alt) hatte gerade sein Studium beendet und war frisch gelernter Apotheker. 
Das Ende seines Studiums hatte er an diesem Wochenende in Brisbane gefeiert, was man ihm wirklich ansah. Er sagte mir bescheid, als wir aussteigen mussten. Aus dem Bus ausgestiegen, wollte ich mich verabschieden und damit beginnen mir ein Taxi zu rufen, als der Junge mich fragte, ob er mir zeigen sollte, wo der Taxi stand ist. Ich war begeistert nicht alleine auf ein Taxi warten zu müssen und wir liefen los.Er erzählte mir von seinem Wochenende, und dass er wirklich an Schlafmangel litt und nach 5 min waren wir auch schon am Taxistand angekommen. Danke liebe hilfsbereite Australier. Wir tauschten unsereFacebookdaten aus und so lernte ich meinen ersten australischen Freund kennen. Glaubt mir, es ist wirklich schwierig echte Australier in meinem Alter kennenzulernen. 
Und so ging ein spannendes Wochenende vorbei. Es tut mir wirklich leid, dass ich so viel geschrieben habe, aber ich möchte euch natürlich an allen wichtigen Details teilhaben lassen :
Liebe Grüße nach Australien, Neuseeland, Afrika und Deutschland eure Jana :)

Bilder folgen morgen :)
 
 
 


 

Weihnachtsshopping und endlich mobil !

Donnerstag, 21.11.2013

Halli Hallo!

Ich melde mich auch endlich mal wieder.
Was gibt es neues? 

- Ich fahre jetzt endlich alleine Auto.
- Ich gehe 2 x die Woche zum Bodystep, was echt modern und anstrengend ist und nicht       wie gedacht ehr was für ältere Damen ;) .
- Nächste Woche geht es das erste Mal zum Zumbakurs.
- Die Tour zum Surfers Paradiese ist gebrucht. Gestartet wird am 06.12.13.

Das waren kurz und knapp die neusten Informationen. Auf einige Erlebnisse möchte jedoch gerne genauer eingehen. Wie viele wahrscheinlich wissen, dauert es sehr lange, bis ein Päckchen von Australien in Deutschland ankommt. Damit alle Weihnachtsgeschenke also rechzeitig ankommen, muss man langsam aber sicher beginnen, seiner Päckchen loszuschicken. Das habe auch ich letzte Woche festgestellt. Der Plan war, einige wenige Kleinigkeiten für meine Liebsten zu kaufen. Dies erwies sich jedoch etwas schwierig. Die Kleinigkeiten sollten einen australischen Touch habe, aber nicht kitschig sein. Sie sollten schön sein aber nicht zu schwer  und sie sollten nicht völlig unnütz sein. Meine Suche begann also letzte Woche und vollstreckte sich bis gestern. Ich war in unzähligen Läden. Bald stellte ich aber fest, dass das Sunshine Plaza Einkaufszentrum das absolut beste war um für jeden etwas zu finden. Am letzten Sonntag, ja am SONNTAG, begab ich mich also alleine, mit dem Auto dorthin. Annika aus Coolum beschloss spontan auch noch dazuzukommen und so startete unsere Suche in dem größten Einkaufszentrum was ich je live gesehen habe. Ich persönlich finde man kann das Sunshine Plaza auch als eine kleine Stadt bezeichnen. Von einer Fressmeile bis zum eigenen Kino konnte man wirklich alles finden. Wir verbrachten fest den kompletten Tag dort und stärkten uns mit gesunden Hamburgern und Cola. Um 16 Uhr viel uns dann auf, dass viele Läden begannen zu schließen. Oh ja es war ja Sonntag und das komplette Center schloss um 16 Uhr.
Ich begab mich völlig erschöpft, aber glücklich zum Auto und fuhr nach Hause. Ich hatte fast alles für die Weihnachtspäckchen zusammen. Nach einem Besuch im Mooloolaba Surfshop am Dienstag, hatte ich wirklich alles zusammen und stellte mich erschrecken fest, dass viele Kleinigkeiten auch ein ganzschöner Berg werden können. Ich ging zu Post und fragte nach der günstigsten Verpackungsmöglichkeit. Mir wurde ein unbeschreiblich großer Umschlag gegeben, in dem ich alle Geschenke verstaute. ( Das bedeutet, dass meine liebe Mama in Deutschland diesen riesen Umschlag in Empfang nehmen darf und bitte die Geschenke an meine Liebsten verteilt :) ) . An der Kasse wurde ich dann gefragt, ob ich es per Luftpost oder Shipping versenden möchte. Ich entschied mich für Shipping, da dies bekanntlich günstiger ist. Mir wurde dann aber berichtet, dass mein Paket dann genau in 3 Monaten in Deutschland sei, was natürlich viel zu spät für Weihnachtsgeschenke wäre. Ich wählte also die Luftpost und durfte meine 2.4 kg Geschenke teuer bezahlen. Natürlich verrate ich den Preis hier nicht genau aber lasst euch gesagt sein, es war fast so viel, wie die Geschenke zusammen gekostet haben. Ich war danach einfach nur glücklich, meine Geschenke versendet zu haben. Aber ich muss schon sagen, dass es mir echt viel Spaß gemacht hat, alles zu besorgen und zu kaufen. Ich hoffe meine Lieben freuen sich über meine Geschenke :). 

Ein weiteres Erlebnis, dass ich euch nicht vorenthalten möchte, ist mein Besuch in der Underwater World in Mooloolaba. Ich besuchte diese zusammen mit Annika aus Kawana, welche mir empfahl, eine Merlinkarte zu kaufen. Diese Karte kostet 90$ und ermöglicht einen den Eintritt in 11 festgelegte Sehenswürdigkeiten in ganz Australien. Das Tolle ist, dass man diese so oft man möchte, besuchen kann. Die Underwater World ist auf jeden Fall einen zweiten Besuch wert. Von riesen Schildkröten, Haien bis zum Clownsfisch waren alle bunten Unterwassertiere vertreten. Wir liefen durch einen Tunnel und Haie und Rochen schwammen über unseren Köpfen. Ein wirklich tolles Erlebnis. Am Ende konnten wir uns noch eine tolle Seehundshow ansehen, bei welcher Seehunde jeglicher Art ihrer Kunststücke zum Besten gaben. Alles in allem also eine super Erfahrung. 

 

Das war es für heute. Bis bald Eure Jana 

Liebe Grüße nahch Deutschland, Australien, Neuseeland und Afrika :) !

 

Das neue Familienmitglied und der Hippie Markt

Sonntag, 10.11.2013

Hallo :)!

Ich melde mich mit einer schönen Nachricht zurück. Am 06.11.13 ist der kleine Grayson geboren. Das war ein großes Ereignis für die ganze Familie. Da Jo einen Kaiserschnitt hatte, musste sie bis Sonntag im Krankenhaus bleiben. Das hieß für Steve, Nanny ( Steves Mutter) und mich viel Arbeit. Die kleine Ahnnika vermisste ihre Mama schrecklich. Sie fragte 100000... mal wo ihre Mama ist und verstand die Antwort leider nie wirklich. Auch Sahskia vermisste Jo, was sich meistens durch Quengeln äußerte. Egal ob es um das Schlafengehen oder um das Abendbrot ging, alles war doof und sollte nicht so umgesetzt werden wie verlangt. Das konnte schonmal stark auf die Nerven gehen, aber ich rief mir immer wieder ins Gewissen, dass es eine schwer Zeit für beide sei, und konnte somit besser mit solchen Situationen umgehen. Da Nanny immer an meiner Seite war, regelte sie auch viele Probleme, sodass ich nicht in wirklich brenzliche Situationen geriet.

Ich war jedoch trotzdem froh am Wochenende mal rauszukommen. Ich hatte mich mit Annika, dem deutschen Au Pair mit welchem ich auch schon im Glashouse Mountains National Park war, verabredet. Wir wollten gemeinsam zu einem großen Markt in Emu fahren. Steve fuhr mich zu ihr. ( es ist immer noch sehr ungewohnt für mich, dass ich selber so wenig mobil bin, weil ich immer überall hingefahren und abgeholt werden muss :( ) Dort angekommen wurde ich von Annika begrüßt und die Fahrt ging gleich weiter. Der Markt war riesig. Wir trafen dort noch vier andere Au Pairs von denen drei  auch aus Deutschland kommen und eine aus Frankreich. Alle waren supernett und wir erkundeten den Markt. Von Sonnenbrillen bis Windeltaschen war fast alles zu finden. Besonders lustig fand ich die Kartenlesestände, wo mysteriöse Frauen die Zukunft vorhersagten. Es gab auch eine große Auswahl an Spezialitäten aus aller Welt. Wir entschieden uns für asiatische Teigbällchen, welche mit firschem Gemüse gefüllt waren. Diese waren wirklich sehr lecker, danach gab es Mini-Pfannkuchen mit Sahne und Erdbeeren ein Traum :). Ich kehrte erschöpft zurück und berichtete Steve von meinen Erlebnissen. 

Heute war der erste Tag, an dem ich bis 9:30 Uhr schlafen konnte. Danach fühlte ich mich ausgeruht und fit. Die Nachricht, dass Jo nach Hause kam, erfreute mich ebenfalls. Ich bastelte mich Sahskia schnell ein Begrüßungsgeschenk und schon kamen Jo und das neue Familienmitglied an. Die beiden Mädels waren total glücklich und die Stimmung verbesserte sich schlagartig. Nach der Begrüßung wurde ein Filmnachmittag begonnen. Wir schauten Peter Pan und alle hatten was zu lachen.

Für die nächsten Wochenenden ist einiges geplant. Ich möchte mit einem anderen deutschen Au Pair zusammen zu den Fraser Islands fahren, mit Annika und Marthe zum Surfers Paradies und auch eine Delfin - Tour hört sich wirklich interessant an.


Ich melde mich bald zurück. Liebe Grüße nach Deutschland, Australien, Neuseeland und Afrika.

Eure Jana 

 

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